›Impressum 
©magnalox 
Where When Whatmagnalox®magnalox

magnalog 10523
Pico Island Tour

Expedition mit dem Auto in das Innere der Azoreninsel Pico
powered by magnalox V1.12
© www.magnalox.net ®
cursor
X Current position
 
graphs
Story 1/22,Sat Aug 13 11:47:41 2005, after 0d 00:00:00 Lat:38.534737 Lon:-28.525131 Elevation:70.4 m

Expedition mit dem Auto durch das Innere der Insel Pico

Zuerst waren wir etwas unschlüssig, ob wir unserem betagten Mietwagen eine solche Strapaze (über 1000 Höhenmeter) noch zumuten können.

Immerhin waren wir mit zwei kleinen Kindern unterwegs und das Inselinnere ist kaum besiedelt. Uns sind bei der Fahrt duch das Hochland nicht mehr als drei Autos begegnet und an Steilstrecken dieselte der Motor manchmal bedenklich. Jedenfalls habe ich unterwegs öfters mal auf den Handyempfang geachtet, und der war nicht überall gegeben...

Wir starteten bei unserer Unterkunft in Madalena, dem Hauptort im Westen der Insel.
Man könnte aber auch den umgekehrten Weg nehmen und zuerst an der Küste entlang fahren.

›Hier gibt es noch ein magnalog zum Whalewatching rund um Pico.
Story 2/22,Sat Aug 13 11:58:45 2005, after 0d 00:11:04 Lat:38.513428 Lon:-28.463758 Elevation:453 m
Nach dem Start in Madalena geht es schnurgerade den Berg hinauf.
image
Blick nach Westen, gegenüber die Insel Fajal mit Horta

Dem Fiesta wurde es nicht zu heiß, denn wir hatten keine Eile und es wird wegen der zunehmenden Höhe langsam aber deutlich kälter.

Die Straßen sind generell mit wenigen Ausnahmen in bemerkenswert gutem Zustand.
Links und rechts sind sie meist mit Steinwällen begrenzt, die mit Hortensien überwuchert sind.
Selbst in der frei erhältlichen Touristenkarte gestrichelt eingetragene Wege waren sehr gut befahrbar und übertrafen oft die Erwartungen.
Story 3/22,Sat Aug 13 11:59:39 2005, after 0d 00:11:58 Lat:38.513390 Lon:-28.463568 Elevation:454.7 m
Hortensien über Hortensien am Straßenrand in weiß, blau und rosa.
image
Hortensia liebe Hortensia mein...

Die Vegetation verändert sich mit jeder Höhenstufe deutlich.
Für Botaniker sicherlich ein Eldorado (es gibt nicht nur Hortensien ;), zumal etliche Pflanzenarten nur hier vorkommen ("endemisch").
Oben z.B hat man es fast nur mit Moosen und Flechten zu tun.
Story 4/22,Sat Aug 13 11:59:52 2005, after 0d 00:12:11 Lat:38.513378 Lon:-28.463522 Elevation:455.1 m
Hortensien sind nach dem Hauptort der Nachbarinsel Fajal, "Horta" benannt.
image
knalliges blau

Meines Wissens nehmen sie die Farbe blau nur dann an, wenn der Boden einen bestimmten PH-Wert hat.
Das, was man für Blüten hält sind in Wirklichkeit farbige Blätter.

Die eigentlichen Blüten sind auch blau, eher klein und manchmal von einem lustigen Kranz weißer Blätter umrahmt.

Story 5/22,Sat Aug 13 12:18:25 2005, after 0d 00:30:44 Lat:38.483429 Lon:-28.458282 Elevation:735 m
Hügelige Nebenkrater, blauer Himmel, Wolken und unten das blaue Meer.
image
typischer Blick von oben
Im Hintergrund wieder die Nachbarinsel Fajal.

Diesen Abstecher haben wir aus purer Neugierde und aus Begeisterung für die Aussicht gemacht.
Nachdem es anscheinend wieder bergab ging, haben wir beschlossen, doch wieder umzukehren.
Story 6/22,Sat Aug 13 12:18:52 2005, after 0d 00:31:11 Lat:38.483421 Lon:-28.458303 Elevation:735 m
Der Pico ist wie meistens von Wolkenfetzen umgeben.
image
Der Gipfel

Mit knapp 800 Metern ü.d.M. haben wir ca. 1/3 der Gipfellhöhe (2351 Meter) erreicht.
Mit dem Auto hört es aber bei 1200m auf, der Gipfel ist nur noch mit einem ziemlich anstrengenden Fußmarsch erreichbar.
Story 7/22,Sat Aug 13 12:24:54 2005, after 0d 00:37:13 Lat:38.483303 Lon:-28.458565 Elevation:734.2 m
Vulkanisches Erbe wohin man sieht. Es gibt zahlreiche Nebenkrater, Fumarolen und Calderen.
image
Nebenkrater
Sobald die Erde etwas aufgerissen ist, kann man sehr schön die Schichtung aus Basalt, poröser Lava, Asche und zuletzt etwas Humus erkennen.
Unten ist ein Wäldchen, das der Abholzung wohl entgangen ist oder sich wieder neu bilden konnte.
Story 8/22,Sat Aug 13 12:26:29 2005, after 0d 00:38:48 Lat:38.483273 Lon:-28.458633 Elevation:733.9 m
An vielen Stellen erkämpft sich die Vegetation wieder langsam das Gelände zurück, da die Voraussetzungen stellenweise noch immer sehr unwirtlich sind.
image
Erste Besiedler
Es ist kühl, hat im Winter Schnee und ist mitunter sehr stürmisch. Das Lavagestein liefert nur wenig verwertbare Nährstoffe, Humus bildet sich nur langsam in diesen Höhen.

Der letzte Ausbruch 1718 ist schon etwas her, aber noch längst sind nicht alle Gebiete wieder begrünt.
Kaum mehr vorstellbar, wie es damals wohl hier ausgesehen habem muß.
Der Ausbruch muß für die Bewohner der Insel eine apokalyptische Dimension gehabt haben, zumal sie über die wissenschaftlichen Zusammenhänge vermutlich wenig gewusst haben. Ich habe bisher keine Schilderungen von Augenzeugen aus dieser Zeit gefunden, vermutlich hat es kaum jemand überlebt. Die mächtigen Lavaströme bis in's Meer sind heute noch gut zu erkennen.

Mir sind keine Anzeichen von vulkanischer Aktivität begegnet. Eine Rauchfahne hatte der Pico bei unsere Anwesenheit nie, dafür bilden sich im Lee der Spitze meist Wolken oder es gibt geheimnissvolle Wolkenformationen wie Rringe um den Berg. Ganz oben auf dem Gipfel soll es noch eine Stelle geben, an der man die Hitze spüren kann. Auch soll es hin und wieder Erdbeben geben, die meisten sind aber nur meß- und nicht spürbar.
Wir haben keine Schäden wie Risse an Häusern oder dergleichen entdecken können.

Im Gespräch erklärte mir ein Einheimischer, daß es noch bis in 20ste Jahrhundert von manchen als eine Strafe angesehen wurde, auf einer Insel am Ende der Welt geboren zu werden. Aus unserer heutigen Touristenperspektive zunächst nur schwer nachvollziehbar, wo es hier doch so "schön" ist. Womit aber sollten die Bewohner eine Schiffspassage bezahlen, wo es doch kaum Verdienstmöglichkeiten auf der Insel gab ? Und auf der Insel dürfte das Leben nicht leicht gewesen sein.
Story 9/22,Sat Aug 13 12:49:24 2005, after 0d 01:01:43 Lat:38.495201 Lon:-28.447493 Elevation:730.4 m
Heutiger Eingang in die "Furna de Frei Matias".
image
der Zugang

image
Unterhalb der Höcker ist der Zugang


Dieser Zugang wurde laut Aussage der Einheimischen erst im letzten Jahr durch einen Einsturz der Höhlendecke möglich, der alte Eingang liegt ca. 30 Meter hangabwärts und ist deutlich kleiner.

Es handelt sich um einen ehemaligen unterirdischen Lavastrom, dessen äußere Schichten bereits erstarrten, während innen noch die flüssige Lava hangabwärts aus der sich bildenden Hülle heraus fließen konnte.
Die Zufahrt von Madalena her ist derzeit (Aug 05) nur mit einem betonierten, kaum mehr lesbaren Schild gekennzeichnet. Wir sind zuerst daran vorbei gefahren.
Von oben (Osten) her ist sie neu ausgeschildert und leicht erkennbar. Man stellt das Auto ab und läuft die letzten 200 Meter zu Fuß durch ein Gatter bis zum Eingang der Höhle unterhalb der beiden Kamelhöcker-artigen grünen Hugeln.
image
Moose und Farne am Eingang


Die Höhle selbst ist nicht erschlossen und kann nur mit entsprechender Ausrüstung und Erfahrung begangen werden. Das Gestein ist aufgrund der ehemaligen Gaseinschlüsse sehr scharfkantig, so daß man unbedingt Handschuhe und feste Kleidung braucht, damit nicht jeder Felskontakt zu einer blutigen Angelegenheit wird.

Mit den Kindern haben wir deshalb nur die ersten Meter besichtigt, die Aufgrund der interssanten Fauna und der eigentümlichen Stimmung auch sehr interessant sind. Beim Gedanken, daß hier einmal flüssige Lava durchgeflossen ist, kann einem noch immer ganz warm um's Herz werden.
image
Schild

Diese Höhle ist von Madalena aus auch zu Fuß erreichbar, allerdings geht es ständig bergauf bis zu einer Höhe von ca 700 Metern.
Story 10/22,Sat Aug 13 13:33:40 2005, after 0d 01:45:59 Lat:38.493996 Lon:-28.378113 Elevation:920.8 m
Im Hochland.
image
fast amerikanische Verhältnisse
Der Straßenplaner muß ein geradliniger Mensch gewesen sein...
Story 11/22,Sat Aug 13 13:34:01 2005, after 0d 01:46:20 Lat:38.493359 Lon:-28.375044 Elevation:916.4 m
Wieder ein ganz anderes Landschaftsbild und eine neue Vegetation.
image
Urweltliche Vegetation

Story 12/22,Sat Aug 13 13:43:27 2005, after 0d 01:55:46 Lat:38.474876 Lon:-28.298138 Elevation:794 m
Fast wie zu Hause, Bullen am Straßenrand ;)
Etwas ungewöhnlich für uns ist, dass sie hier frei auf
image
freundliches Kraftpaket
der Straße anzutreffen sind. Sie sind aber entgegen dem Ruf eher sanftmütig und friedlich.
Vermutlich ist das mit den agressiven Bullen eine Erfindung gewisser Leute, die sich damit selbst erhöhen wollen.
Wer mit Spießen im Rücken und anderen groben Mißhandlungen nicht aggressiv wird hat vermutlich kein Schmerzempfinden.
Story 13/22,Sat Aug 13 13:55:45 2005, after 0d 02:08:04 Lat:38.458103 Lon:-28.266186 Elevation:857.2 m
Hier macht es Sinn, denn es geht ständig eine ordentliche Brise.
image
Windkraft auf Pico
In dieser wilden, archaischen Landschaft wirkt es etwas unwirklich. Die einzige Windfarm die wir auf Pico gefunden haben.
Story 14/22,Sat Aug 13 13:56:47 2005, after 0d 02:09:06 Lat:38.457882 Lon:-28.266035 Elevation:859.2 m
Die Straße geht vorbei an zahlreichen Kraterseen,
image
Kratersee
image
sicherlich nicht typisch hier
die teilweise von ausgesetztem Geflügel und Karpfen besiedelt werden.
Allerdings dürften die meisten Seen durch den Nährstoffeintrag der darum herum grasenden Kühe biologisch nicht mehr im Orginalzustand sein.
Story 15/22,Sat Aug 13 14:17:51 2005, after 0d 02:30:10 Lat:38.456173 Lon:-28.257683 Elevation:862.8 m
Noch ein Kratersee. Der Pico hat zahlreiche Nebenkrater, deren Caldera oft ohne Abfluss ist und sich daher Regenwasser angestaut hat.
image
Kratersee
Überhaupt ist es hier oben sehr feucht und kühl, denn die Wolken bringen häufig Niederschläge und Tau, selbst wenn es am Meer sonnig, heiß und trocken ist. Im Lee des Gipfels dürfte ein Unterdruck entstehen, der das Wasser kondensieren lässt.

Pico ist die Insel mit der eingebauten Klimaanlage. Wenn es einem unten am Meer zu heiß ist, kann man mit dem Auto innerhalb kurzer Zeit in kühlere Regionen fahren. Sehr angenehm, wie ich finde.
Story 16/22,Sat Aug 13 14:29:08 2005, after 0d 02:41:27 Lat:38.447174 Lon:-28.230099 Elevation:957.1 m
Hier ist man vermutlich an einem ehemaligen Höllenschlund.
image
mächtige Ascheschichten

Die Erde ist hier tiefschwarz und lässt einen nur erahnen, was hier vor knapp 300 Jahren wohl stattgefunden haben muß.

Das durch die Abwesenheit fast aller Farben erzeugt das Grün der Vegetation und die hereinziehenden Wolkenfetzen eine eigenartige, fast mystische Stimmung.
Story 17/22,Sat Aug 13 14:50:53 2005, after 0d 03:03:12 Lat:38.435143 Lon:-28.186686 Elevation:1035.6 m
Phlegmatisch und eher unterernährt stehen ab und zu Pferde und Esel am Wegesrand.
image
Rosinante, hier ?

Story 18/22,Sat Aug 13 15:45:12 2005, after 0d 03:57:31 Lat:38.413158 Lon:-28.036774 Elevation:76.2 m
Nach etlichen weiteren Kraterseen und einigen Haarnadelkurven und der grenzenlosen Zuversicht, daß die Bremsen nicht versagen mögen, sind wir wieder in Ponta da Ilha, dem östlichsten Punkt der Insel am Meer angekommen.
image
der Eingang ist vor dem Auto
image
Aussicht beim Essen
Da wir hungrig sind, sind wir einem etwas zerzausten Schild "Restaurant" gefolgt und an diesem bemerkenswerten Ort angekommen.

Zunächst hatten wir den Eingang nicht gefunden, da die Tür klemmte und wir dachten, es sei abgeschlossen. Nach einem Rundgang haben wir durch die Klappen noch zwei Gäste gesehen, deshalb wagte ich einen zweiten, etwas beherzteren Versuch die Tür mit der Schulter zu öffnen.

Und siehe da, es klappte. Ein kleiner enfacher Vorbau, zusammengenagelt aus Dielen und Plastikplanen mit Biertischen und -Bänken vor einem einfachen, fast fensterlosen Raum mit einer Theke war das Restaurant. Unser Kinder entdeckten sofort das Spielzeug. Nach kurzer Zeit kam eine nette Dame, die leider kein Englisch, kein Französich und auch kein Deutsch verstand.

Die anderen Gäste stellten sich als freundliche, englisch sprechende Italiener heraus, mit deren Erfahrung und Empfehlung und unseren mittlerweile zwar vorhandenen, aber doch eher rudimentären Portugiesischkenntnissen konnten wir ca 80% des Angebots entschlüsseln.
Dies reichte aus, um eine Bestellung mit Händen und Füßen zu wagen. Und tatsächlich kam das, was wir erwartet hatten (Fisch, Hamburger mit Pomes Frites für die Kinder).

Alles ist sehr einfach, aber sauber. Die Toilette ist einen Besuch wert. Das Preisniveau war für hiesige Verhältnisse erstaunlich hoch, wie wir später feststellten.
image
Leuchtturm am Ostende der Insel
image
die Fenster


Die Baustelle mit Betonmischer, die einem frech die Sicht versprerrte, entpuppte sich bei einem Rundgang nach dem Essen als die vermutlich zukünftige Version des Restaurants. Jetzt ahnten wir auch, wohin die Einnahmen aus unserem eher einfachen Essen wahrscheinlich flossen. Irgendwie schade, wenn das alte Restaurant aufgegeben würde, denn es wirkt nett und orginell in seiner Einfachheit. Dem Anschein nach wurde aber schon länger nicht mehr weitergebaut.

Fazit: Auf jeden Fall einen Besuch wert. Raffinierte Küche oder gediegenes Ambiente darf man aber keinesfalls erwarten. Dafür hat man das Gefühl, ein authentisches Restaurant gefunden zu haben, falls es so etwas auf Pico überhaupt gibt.

Vermutlich gibt es auf der Insel so etwas wie eine gastronomische Tradition nicht, denn früher war hier wahrscheinlich jeder mit jedem irgendwie verwandt oder verschwägert, daher brauchte es wohl keine Wirtschaften. Da das Geld vermutlich auch knapp war, hat man es wohl kaum für's Essengehen ausgegeben.

Es empfiehlt sich also, immer etwas zum Essen und Trinken mitzunehmen, zumal wenn man Kinder im Auto hat.
Story 19/22,Sat Aug 13 17:47:31 2005, after 0d 05:59:50 Lat:38.396656 Lon:-28.253613 Elevation:64.4 m
In Lajes haben wir noch einen Stopp im Walfangmuseum eingelegt.
Interessantes, gut gemachtes Museum, das sich mit der Jagd auf die Wale und deren Bedeutung für die Menschen auf der Insel befasst.
Der Walfang wurde übrigends nicht wegen dem Naturschutz sondern aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Zudem sind ist die Walpopulation sicherlich nicht in der Lage gewesen, diese immensen Verluste wieder auszugleichen.

Man erhält einen interessanten Eindruck vom Leben auf der Insel bis in die 80er Jahre.
Während unseres Besuches waren wohl amerikanischen Nachkommen von Auswanderern im Museum, die über das Leben ihrer Vorfahren sichtlich bewegt waren. Der Walfang war sicherlich ein gefährliches, mühsames, schlecht bezahltes und nicht zuletzt grausames Geschäft.

Wenn man die eher kleinen Walfabriken (auch in Sao Roque) sieht, muß man zum Schluß kommen, daß die "Nutzung" der Wale durch Whalewatching heute vermutlich mehr Geld auf die Insel bringt. Ich hatte mir jedenfalls sowohl die Wale als auch die zugehörige "Industrie" etwas größer vorgestellt.

Wer sich aber mehr für die Wale und nicht so sehr für deren Ausbeutung und Abschlachtung interessiert, ist »hier besser aufgehoben.
Es wird privat von einem sehr freundlichen englischen Ehepaar betrieben, die beide gerne auch tiefergehende Auskünfte geben und einen durch die Ausstellung führen. Die Beschreibungen sind in portugiesisch und englisch, einen Film über das Leben unter Wasser und ein Drahtmodell des größten hier gefangenen Wales im Garten bekommt man auch zu sehen.
Story 20/22,Sat Aug 13 18:35:26 2005, after 0d 06:47:45 Lat:38.414371 Lon:-28.305029 Elevation:147.1 m
Die Windmühlen sind ein Relikt aus der flämischen Vergangenheit, wurde uns gesagt.
image
Windmühlen hier
Jedenfalls müssen sie Sturmfest sein. Unterwegs sieht man immer wieder Überreste von älteren Exemplaren.
Story 21/22,Sat Aug 13 18:50:31 2005, after 0d 07:02:50 Lat:38.433987 Lon:-28.442190 Elevation:193.9 m
Unten auf dem Meer zieht ein Whale-Watching Boot einsam seine Kreise.
image
freier Blick bis zum Südpol
image
Maisfelder vor einer Ortschaft

Story 22/22,Sat Aug 13 19:12:26 2005, after 0d 07:24:45 Lat:38.532074 Lon:-28.529680 Elevation:80.7 m

Fazit

Sehr schöne und abwechslungsreiche Tagestour, die sich auch leicht in zwei Tage aufteilen lässt.
Wer nur am Meer war kennt nur einen kleinen Teil von Pico und lässt sich einiges entgehen.

Man könnte die Tour auch variieren und an der Nordküste zurückfahren.
Es lassen sich auch ohne weiteres mehrstündige Wanderungen einlegen, evtl von Kratersee zu Kratersee im Hochland.
Der Weg auf die Spitze des Pico und zurück ist allerdings eine Tagestour für sich.

Auf der Rückfahrt am Meer entlang hat man keine Zeit mehr, alle zahlreich vorhandenen Sehenswürdigkeiten und Landschaften zu erkunden. Es empfiehlt sich immer, etwas Verpflegung dabei zu haben, da im Hochland keine Menschenseele wohnt, geschweige denn Restaurants zu finden sind.
Für Pflanzenfreunde oder Geologie-Interessierte ist die Tour ein unbedingtes Muss.

Bei Fehlern oder Ergänzungen einfach den Autor mit der Funktion oben in der Menüleiste kontaktieren oder die Kommentarfunktion unten verwenden.